Haben wir uns nicht schon einmal alle die Frage gestellt: Was kommt nach Gran Turismo 3? OK V-Rally3 ist ein anderes Genre und die Rally-Option von Gran Turismo 3 war ja wohl das letzte, aber ich rede vom Algemeinen Standard den GT3 in punkto Realismus gesetzt hat. Wer wie ich alle drei Teile von GT durch gezockt hat kann sich ruhig als Autonarr, Spielecrack, als was weis ich bezeichnen. Aber eins haben wir alle gemeinsam wir sind einen Standard gewohnt, welcher nur selten zu finden ist. Ob das nun Rally-oder Straßenrennsport ist! Es ist mir bewusst das die Masse eher die Art von Spiel bevorzugt wobei man schnell in ein Spiel einsteigt und schnellen Spaß hat. Aber man bezahlt im Normalfall auch um die 50 Euro für ein Game!!! Und was nützt es mir dann wenn mich nach spätesten 3 Tagen wieder die pure Langeweile Packt? Und ich finde Atari hat hier in Zusammenarbeit mit Eden-Studios wirklich einen Top Rally-Simmulator entwickelt. Was ein wenig Verwundert denn die ersten beiden Teile von V-Rally waren nicht wirklich das was man einen Ausgereiften Rallysimmulator nennen kann. Aber lest selbst. Story Es fängt auch schon Unkonventionell an. Du bist zu Anfang ein unwichtiger, junger Fahrer ohne jegliche Rallyerfahrung. Aber du hast dein eigenes Büro mit E-Mail zur Außenwelt. Über diese melden sich auch die verschiedenen Autohersteller um dich für ihre Werksteams zu engagieren. Es gibt wie im richtigen Leben die 1.6l-Klasse und die 3.0l-Klasse. Hier zeigt sich zum ersten mal der angesprochene Realismus. Du musst nämlich in der 1.6l-klasse beginnen und erst einmal den Titel holen. Erst dann melden sich die großen Teams bei dir. Was aber ein Nachteil ist: Es fehlen die Lizenzen für die original Fahrer und Strecken. Aber Egal, Hauptsache die Teams sind Real. Zu Anfang werden sich drei Teams bei dir melden VW, Rover und Citroen. Du wirst zu Probeläufen eingeladen. Wenn du die Strecke innerhalb einer gewissen Zeit absolvierst wird man dich fragen ob du nicht einen Vertrag über die nächste Saison unterzeichnen willst. Die Teams selber haben verschiedene Stärken und Schwächen, wie Budget, Moral, Zuverlässigkeit usw.. Wenn du dich dann für ein Team entschieden hast, kann es losgehen. Eine Meisterschaft beinhaltet 6 verschiedene Rallys: Frankreich, Deutschland beide Asphalt, Finnland, England, Afrika mit Schotter und Schlamm und Schweden da gibt’s dann Schnee und Eis. Zu jedem Land gibt es vier Strecken. Wenn man für diese im Zeitrennen-Modus einen Streckenrekord aufstellt dann wird die jeweilige Rückwärtsvariante freigeschaltet. Heißt also man hat insgesamt 48 Strecken. Die erste Rally ist Deutschland. Sie ist unterteilt in vier Etappen. Zwischen jeder zweiten Etappen kommt dann ein Service. Den braucht man auch, zumindest zum Anfang deiner Karriere, denn du wirst erst mal ganz schöne Probleme mit der Steuerung haben. Wie gesagt der Realismus. Der Servicepark ist auch ganz hübsch animiert. Und das geile: Man kann im Setup des Wagens alles Verändern was auch in der Realität möglich ist. Z.B. gibt es für jeden denkbaren Untergrund den Passenden Reifen. Auch Anpressdruck, Reifendruck, Aufhängung, Stabilisatoren, Federung, Wagenhöhe, Schaltung, Bremsen, Differenziale usw. kann man nach belieben einstellen. Dazu gibt es auch Kinderleichte Hilfestellung. Man muss also kein Fachidiot sein. Soweit so gut. Gameplay Also der von mir so angepriesene Realismus wird einem erst mal so richtig bewusst wenn man das erste mal hinter dem Steuer sitzt. Ehrlichgesagt man glaubt erst kaum das man das Auto je in den Griff bekommen wird. Denn die Steuerung ist so Präzise das Grobmotoriker hier nichts verloren haben. Aber man muss dranbleiben und nach ein paar Tagen (ja TAGEN!) hat man dann den Dreh raus. Wobei die 1.6l-Wagen noch einigermaßen beherrschbar sind. Klar, haben ja auch weniger PS. Aber im Gegensatz zu den 3l-Autos fahren sich die Kitcars wie Oma’s Trabi. Man kann zwischen 5 Ansichten wählen. Unter anderem auch die Cockpitansicht. Ich hab es mir so eingestellt das alle unnötigen Digitalen Anzeigen aus geblendet werden. Wer brauch das schon. Man hat ja immer noch den Navigator der einen mit Anweisungen zubombt. Ein Hammer-feeling, der pure Hass wenn man mit 190 Stundenkilometer auf einer Bergstrasse, die selber nur ein Stück breiter ist als der Wagen, Zentimeterarbeit zwischen Klippe und Felsen verrichtet. Ein Riesen Pluspunkt für mich ist auch das man trotz der vorher eingestellten Schaltautomatik man mit den L-tasten immer einen gang zurück oder vor schalten kann. So kann man sich in brenzligen Situationen, zum Beispiel wenn man merkt das man zu weit über die Kurve hinaus driftet, immer noch mit hochtouriger Motorkraft wieder in die Kurve Hineinziehen. Und das wird zur Sucht. Man verrichtet Millimeterarbeit bei extrem hoher Geschwindigkeit. Ehrlich mir haben noch nie meine Handgelenke so weh getan! Die Etappe ist nochmals Unterteilt in Sektoren. Wo jeweils eine Zwischenzeit angegeben wird. Der Beifahrer gibt auch seinen Senf zu deinem Fahrverhalten ab, wie etwa: “Willst du uns umbringen“ oder“ Gut so, Denen Zeigen wir es“! Natürlich kann man auch Bonuswagen gewinnen, z.B. den 2000er Impreza der meiner Meinung nach viel geiler aussieht als der Aktuelle. Oder auch der Mitsubischi Lancer Evo6. Kleine Nette Details wie dein Name Auf Nummernschild und Seitenfenster fehlen auch nicht. Oder bei der Autowahl kann man sich das Auto Ranzoomen und von allen Seiten betrachten, Türen und Motor-sowie Heckklappe öffnen und einen Blick Reinwerfen. Da hat sich jemand ganz schön Mühe gemacht
Matze
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