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Primal
Sony

Und hier wieder ein Spiel welches sich der düsteren Fantasie widmet. Bei Primal ist alles vorhanden was einem Herr der Ringe-Fan spaß machen würde. Dämonen, Fremde Dimensionen in denen das Chaos herrscht, riesige Dunkle Level mit zerfallenen Burgen, Weitläufige Höhlengänge mit allerhand Monstern. Ihr werdet ungewöhnliche Gestalten treffen die zu Gefährten werden und mit denen ihr dann versucht die alte Ordnung wieder Herzustellen. Konzept: Ihr schlüpft in die Rolle von Jen. Jen’s Freund, der Sänger einer Metall-Band ist wird kurz nach einem Gig von einem 2,50m Dämon entführt. Jen wird bei der Aktion schwer verletzt. Als nächstes liegt sie bewusstlos in einem Krankenhaus, kann sich aber selber beobachten wie sie im Bett liegt. Sie denkt erst sie ist tot. Doch dann erscheint plötzlich der Gargoyle Scree und sorgt für Aufklärung. Jen befindet sich als astrale Projektion in einer Zwischendimension und kann deshalb ihren eigenen Körper sehen. Scree erklärt ihr auch das er ihre Hilfe brauch. Die Welt aus der er kommt ist in großer Gefahr. Jen ist davon erst mal gar nicht so begeistert. Doch als Scree ihr auch noch erzählt das ihr Freund in den Händen von bösen Dämonen ist kann sie nicht anders. Gameplay: Primal unterteilt sich in vier Dämonenreiche, die jeweils von speziellen Dämonen beherrscht werden. Als Verbindung dieser vier Welten dient der so genannte Nexus. Von hier startet auch eure Odyssey. Alle Welten gehören zu dem Reich Oblivion wo Ordnung und Caos erbittert gegeneinander Kämpfen. Scree ist gesandter der Herrin der Ordnung: Arella. Sie braucht Jen’s Hilfe um den Chaoslord Abbadon aufzuhalten. Dazu müssen Jen und Scree alle vier Dimensionen bereisen und die Einflüsse von Abbadons Caosherrschaft zu beseitigen. In jeder Dimension gibt es andere Bewohner und ein anderes Klima. Als da wären Solum und die Unterwasserwelt Aquis, welche zu Arellas Reich gehören. Zu Abbadons Reich zählen die Geisterwelt Aetha und Volca. In diesen völlig unterschiedlichen Welten müssen sich Jen und Scree erfolgreich ergänzen. Jen ist eher die zierliche für enge Spalten und Durchgänge. Während Scree der Mann fürs grobe ist. Er kann zum Beispiel Steinwände hochklettern und schwere Gegenstände tragen. Außerdem können beide ihren Geist in so manche Dinge Transferieren um größer und stärker zu werden. Scree kann das mit allen möglichen Statuen tun. Da jen einiges an Dämonenblut in sich hat kann sie ihren Geist in die jeweils Levelabhängige Dämonenart transferieren. Steuerung: Ihr werdet euch schnell an die Bewegungsabläufe gewöhnen. So viele Tasten sind auch nicht belegt. Ansonsten gibt es hier auch wieder das alte Problem mit der Kamera die manchmal ein Wenig verrückt spielt. Grafik: Die Grafik ist wirklich gelungen. Zum Teil gigantische Areale welche teilweise extrem verschlungen sind. Eine Wunderschöne Umgebung rundet das ganze ab. Zu Vergleichen wäre es mit einem Qualitativ aufgewertetem Tenschu Wreath of Heaven. Auch die Verwandlungen sind schön in Szene gesetzt. Sound: Die Synchronisation ist in Ordnung und es sind auch einige bekannte Stimmen aus Funk und Fernsehen dabei. Für die Hintergrundmusik ist das Prager Philharmonie Orchester zuständig. So was ist sowieso immer ein Gewinn für jedes Spiel. Ein wahrer Genuss. Fazit: Eine so gute und ausgereifte Story sieht man immer wieder gern. Sie wurde auch konsequent umgesetzt. Abgesehen von langen Fußmärschen und die manchmal nervige Kameraführung

Matze
  • rating:

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